Biographie
(english/deutsch)
In the 90th there was no way to escape from the first wave of techno music spread out from the US. The crowd was divided in those who loved and those who hated the new subculture. At least a becoming Hype has to polarize.
In the 1995, while recording mixtapes for schools radio with his first so called record player, young Norman Radek wouldn´t have mentioned that this hype was going to real hysteria at the end of the decade. He was deeply interested in this new monotone style of music able to transfer the audience in a hypnotic state. A subgenre of techno called trance. After a while he gained for more. The abstract was missing. So he searched and found psy-trance as a constant companion into the next millennium when electronic music left the mainstream. The movement bethought itself of its own roots and got back into the underground. Creativity came about again and artists started to inspire each other. Norman took part.
And then: First productions, gigs on private parties, Berlin develops the minimal-scene, further on big clubs like the Berghain / Panoramabar-complex establish and the nasty whistles stop blowing. Electronic music in all its genres was back in the daily press and in the hearts of the public. Norman wanted more and started producing melancholic lounge beside his turntable-passion for minimal tunes. Till then he is in balance between these two passions which serves to encourage development. In 2009 released Normandie his first single via remixcompetition and signed at Timezone-Records.
As a DJ Normandie comes up with a long list of reference. He managed several music-events at the Exlex Café in Kiel, worked as a member of Klangdeck at Weltruf and is now inherent part of the freq.-party-series by delik8 at the Luna club in Kiel. Meanwhile his greatest achievement might be the work in the planning and realization of the annual Frock-Summer-Festival. Since 7 years a cultural breading point for everyone between 23 and 30 in Kiel.
In den 90ern wird der gesunde und kulturaffine Mitteleuropäer automatisch mit der ersten Technowelle aus den Vereinigten Staaten konfrontiert. Schnell entwickelt sich in der Bevölkerung einerseits Hass und anderseits Liebe zu dieser Subkultur. Das ist selbstverständlich, denn ein anständiger Hype polarisiert.
Dass dieser Hype sich zum Ende des Jahrzehnts zu einer wahren Hysterie entwickelt und es schafft über 1,5 Millionen Menschen an einem Tag zu versammeln, hätte sich der junge Norman Radek auch nicht gedacht, als er sich 1995 seine ersten Plattenspieler zulegt, um Mixtapes fürʻs Schulradio zusammenzustellen. Er interessierte sich sehr für die Musik, die durch ihre Monotonie einen tranceähnlichen Zustand auf der Tanzfläche erzeugen kann, so sagte man damals. Aus dem Zustand wurde ein Subgenre des Techno, Trance.
Für Norman reichte das aber nicht. Es fehlte ihm das Abstrakte. Psy-Trance war das Stichwort und schnell sein Wegbegleiter bis weit ins nächste Jahrtausend, als die elektronische Musik sich wieder aus dem Mainstream verabschiedete. Die Kultur besinnte sich wieder auf ihre Anfangstage, bewegte sich endlich wieder im Untergrund und schaute weiterhin links und rechts vom Tellerrand, so auch Norman.
Erste Produktionen, die ersten Gigs auf privaten Parties starten. in Berlin entwickelt sich die Minimal-Szene, große Clubs wie das Berghain / Panormamabar-Komplex entstehen. Die Trillerpfeifen und Bauarbeiterwesten verschwinden. Die Anerkennung der Feuilletons in den Zeitungen macht Techno gesellschaftsfähig und kann genreübergreifend bestehen. Auch Norman fängt an, sich mit Beats zu beschäftigen, die ihren Siegeszug der Monotonie feiert, aber das reicht ihm nicht. Als Ausgleich zum minimalistischen auflegen produziert er fortan melancholischen Lounge. Dem ist er bis heute treu geblieben. 2009 ist es dann soweit. Über einen Remixwettbewerb released Normandie seine erste Single und sichert sich einen deal mit Timezone-Records.
Als Deejay kann Normandie mittlerweile auf einige Referenzen zurückgreifen. So hat er im Kieler Café Exlex bereits mehrere Musikreihen in Eigenregie durchgeführt, im Weltruf Klangdeck bereichert und ist nun ein fester Bestandteil der freq.-Partyreihe von delik8 im Luna Club Kiel. Sein größter Erfolg ist jedoch sicherlich die Mitorganisation und Durchführung des einmal im Jahr stattfindenden Frock Summer Festival. Ein Festival welches jeder Kulturliebhaber in Kiel, seit 7 Jahren, zwischen 23 und 30 Jahren zu schätzen weiß.